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Dezember 2001:

"X-mas in Town?" –

Fotoausstellung mit Quiz im Südstadtladen Nürnberg

Das Fürther Rathaus mit Festbeleuchtung Hier wurden nicht nur "Weihnachtsfotos" gezeigt, sondern die Ausstellung wurde um ein Quiz ergänzt, das nicht gerade einfach war. Es ging um Begriffe, die alle mit Weihnachten und Advent zutun haben. Zugegeben: Einfach waren sie nicht!!!

Zwei Beispiele zum Knobeln:

  1. Neujahr am 1. Januar? Wann beginnt nun wirklich das neue Jahr? Je nach Land und Kalender anders. Juden feiern Rosch Haschanah im jüdischen Monat Tischri. Das entspricht unserem September/Oktober. Chinesen, Japaner, Tibeter und andere Asiaten feiern ihr Neujahr zwischen Mitte Januar und Mitte Februar. Im Julianischen Kalender (heute noch von den orthodoxen Kirchen verwendet) fand Neujahr am 25. März statt, am Tag Maria Verkündigung. Bei den Kelten war unser "Halloween" der Beginn des neuen Jahres. Erst mit der Einführung des Gregorianischen Kalenders wurde in Deutschland der 1. Januar 1700 zu Neujahr.

    Nun eine knifflige Frage: Was wurde von christlicher Seite an Neujahr gefeiert?
    1. Nach jüdischer Tradition muss ein Junge am siebten Tag nach seiner Geburt beschnitten werden. Der erste Januar wäre der Tag der Beschneidung Christi, dieser Tag hatte also religiösen Charakter.
    2. Das Fest hat keinen religiösen Hintergedanken. Die dunklen Abende und der vergangene Weihnachtsstress ließ den Bauern diesen Tag als geeignet erscheinen, um das letzte Jahr zu überdenken und das neue Jahr zu planen, denn an Maria Lichtmess (2. Februar) konnten früher Knechte und Mägde die Bauern wechseln.
    3. Neujahr wurde als rein verwaltungstechnischer Tag von staatlicher Seite festgelegt. Schließlich brauchte man ja einen Stichtag für Steuern und Abgaben. Die großen Schlossbauten mussten finanziert werden.
  2. Am 11. November reitet der Heilige Martin auf einem weißem Pferd durch die Dörfer und Städte. Kinder mit Laternen folgen ihm. Martin wurde Anfang des 4. Jahrhundert als Sohn eines römischen Soldaten im heutigen Ungarn geboren. Mit 18 ließ er sich christlich taufen. Nach seiner Dienstzeit im römischen Heer zog er nach Südfrankreich und wurde Schüler des Bischofs von Poitiers. In vielen Gegenden isst man die so genannte Martinsgans. Was hat die Gans mit Martin zu tun?
    1. Martin teilte seinen Mantel mit einem Bettler. Aus Dankbarkeit, dass er vor dem Erfrieren gerettet wurde, schenkte der Bettler dem Wohltäter eine Gans.
    2. Während Martins Dienst im römischen Heer retteten ihn die Gänse mit ihrem Geschnatter vor den Feinden. So konnte er die Festung verteidigen.
    3. Martin sollte zum Bischof von Tours geweiht werden. Er versteckte sich im Gänsestall, um der Wahl zu entgehen.
Nikolauskatze Plakat mit Wünschen zum Frohen Fest vor dem Nürnberger Ehekarussel-Brunnen,  der Ehestreit zum Thema hat.