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September 2007:

Schwandsiedlung


Glückliche Kindheitserinnerungen oder Ausgrenzungen und Spott, unter diesen Begriffen kann man die Gefühlslage der ehemaligen Bewohner zusammenfassen.

Waren die Häuser wirklich so schlecht?
Was für Menschen zogen dort ein?

Vor über siebzig Jahren waren Arbeitslosigkeit, Armut und ungesunde Wohnverhältnisse in der Fürther Altstadt so häufig, dass die Stadt Fürth beschloss, mit Siedlerstellen für Arbeitslose und Notwohnungen für Arbeiter diesem Mangel entgegenzuwirken. Es waren nach einiger Zeit keine Provisorien mehr, sondern teilweise liebevoll hergerichtete kleine Reiheneck- und Reihenmittelhäuser mit angrenzenden Nutzgärten.

Im Gegensatz zur Ronwaldsiedlung verschwanden die Häuser der Notwohnungs- und Behelfsheimsiedlungen als heruntergekommene "Schandflecke" in den letzten Jahrzehnten. Nicht nur die Siedlungen, auch ein Teil der Fürther Stadtgeschichte ab 1930 gelangt damit in Vergessenheit. Diesem möchte die Ausstellung über die Schwandsiedlung entgegenwirken und gleichzeitig aufzeigen, dass die Grundidee des gemeinschaftlichen Wohnens bis heute fortbesteht.